5. Februar 2017

Unsere Angebote

Beratung:

Wir beraten Ihre Einrichtung zu Themen aus unserem Arbeitsfeld und stehen auch Einzelpersonen bei individuellen Fragen zu Radikalisierung, muslimische Lebenswelten oder Konflikten zur Verfügung. Eltern, Lehrpersonen oder Akteure, die mit Jugendlichen in Kontakt stehen, können per Mail, Telefon oder im Projektbüro mit uns in Kontakt treten. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch.

Fort- und Weiterbildungen, Workshops:

Wir bilden und begleiten Ihr Personal zu Themen in unserem Arbeitsfeld. Fortbildungsseminare können gemeinsam mit uns konzipiert, aber auch von uns als Team durchgeführt werden. Ebenfalls können Veranstaltungen und Fachkonferenzen mit uns geplant werden. Wir begleiten Prozesse und möchten besonders Konfliktfeldern aus Ihrer Arbeit zu Themen wie Radikalisierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit langfristig begegnen.

Jugendangebot:

Durch Workshops, Diskussionsrunden und Bildungsangebote für muslimische und nichtmuslimische Jugendliche möchten wir zu unseren Themen arbeiten. Hier steht die pädagogische und vertrauliche Bindungsarbeit im Fokus unseres Vorhabens. Schulen, Jugendeinrichtungen oder Moscheevereine können unser Angebot wahrnehmen. Besonders muslimische Jugendliche können durch unsere Angebote ihre Religion näher kennenlernen. Sie werden dazu angeregt, ihr religiöses Wissen zu reflektieren und sollen ein ganzheitliches Verständnis ihrer Religion erhalten.

Themenfeld

Im Sozialraum Schule arbeiten, wirken und lernen viele verschiedene Menschen gemeinsam. In Bezug auf unser Themenfeld können dabei Herausforderungen und Konfliktfelder entstehen. Folgende Aufgabenbereiche könnten Schulpersonal Schwierigkeiten bereiten:

  • Einstufung von extremistischem Gedankengut bei Schüler_innen
  • Konflikte mit Eltern in Bezug auf Schwimmunterricht und Klassenfahrt
  • Material für Unterrichtsthemen im Feld Islam, Antimuslimischer Rassismus, Salafismus und Islamismus
  • Unsicherheiten im pädagogischen Handeln mit Betroffenen
  • muslimische Lebenswelt von Jugendlichen
  • Konzepte zur Begegnung von Salafismus und gewaltbereitem Islamismus
  • Seelsorgekonzepte für muslimische Schüler_innen
  • Hilfestellung bei radikalisierten Jugendlichen
  • Integration von muslimischen Geflüchteten

Unser Team möchte Schulen darin unterstützen, Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln  und Lösungen für Problemlagen zu finden.

Zudem möchten wir mit Jugendlichen zu Themen wie Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Migration und Glaube arbeiten. Dies kann in Form von Thementagen geschehen oder innerhalb des regulären Politik-, Gesellschafts- oder Religionsunterrichts erfolgen.

Die Aufgaben einer Moschee sind zunehmend komplex. Unser Projekt beabsichtigt, die Moscheegemeinden in Gröpelingen als Orte der Radikalisierungsprävention zu stärken und zu fördern. Moscheen sollen den Jugendlichen ermöglichen können, sich in verschiedenen Bereichen zu entwickeln, um ihren Platz in der vielfältigen islamischen Welt zu finden – das heißt, ihre religiöse Identität zu bilden.

Zudem können wir durch Beratung und Vermittlung die Aufgaben von Moscheegemeinden entlasten und dazu beitragen, dass professionelle Arbeit im Umgang mit den Jugendlichen geleistet wird.

Im Raum Gröpelingen befinden sich zahlreiche Bildungseinrichtungen und Familienzentren, die im täglichen Kontakt mit muslimischen Bürger_innen stehen. Interkulturelle Kompetenzen und ein Diversitätsverständnis erleichtern den Umgang mit einem heterogenen Stadtbild. Bei Radikalisierungstendenzen von Jugendlichen jedoch bedarf es einer zusätzlichen Auseinandersetzung. Gerade dort möchten wir den Stadtteil Gröpelingen für das Themengebiet Radikalisierung und Extremismus sensibilisieren und Handlungsstrategien für den Umgang mit radikalen Denkmustern von Jugendlichen erarbeiten.

Wir erachten uns in erster Linie als einen stabilen Ansprechpartner für Ihre Fragen. Wir moderieren auch Diskussionsprozesse innerhalb Ihrer Einrichtung oder entwickeln mit Ihnen Qualifizierungsangebote für Kindertageseinrichtungen, Träger der Jugendhilfe oder ähnliche Institutionen.

Gerne können wir mit Ihrer Einrichtung gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Die Vernetzungsarbeit verstehen wir als einen wichtigen Schritt für die gemeinsame Arbeit gegen Radikalisierungstendenzen im Stadtteil.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
muslimischer Extremismus
Antimuslimischer Rassismus
Islamfeindlichkeit

Jugendfreizeitheime stehen im ersten Kontakt zu Jugendlichen und ihrer Lebenswelt. Im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Glaube sind Jugendliche mit der Frage konfrontiert, wer sie sind und wofür sie stehen. Die Auseinandersetzung mit ihrer Zugehörigkeit wird oft durch Ausgrenzungserfahrungen begleitet. Es gibt wenig Orte, an denen diese Erfahrungen aufgefangen und ausgehandelt werden können.

Wir möchten den Jugendlichen durch persönliche Gespräche eine Plattform schaffen, um über brisante Themen in Bezug auf Islam, Zugehörigkeit und Identität zu sprechen. Sie werden dazu angeregt, ihr religiöses Wissen zu reflektieren und erhalten ein ganzheitliches Verständnis vom Islam. Hauptsächlich soll sich mit islamischen Inhalten auseinandergesetzt werden, die durch extremistische Strömungen häufig missbraucht werden. Wir möchten ein Ansprechpartner für Jugendliche und Personen sein, die im Kontakt zu derlei Strömungen stehen. Wir möchten Jugendeinrichtungen zum Thema religiös begründeten Extremismus beraten.

Das negative Islambild in den Medien und die inflationäre Nutzung von Begriffen wie Islamismus und Salafismus können Ängste und Verunsicherungen hervorbringen. Gerade, wenn das eigene Kind oder ein Jugendlicher in ihrem Arbeitsumfeld zum Islam konvertiert oder seine Religion praktiziert, können mit dieser Entwicklung viele Fragen auftreten.

Eltern, Lehrpersonen oder Akteure, die mit Jugendlichen in Kontakt stehen, können per Mail, Telefon oder im Projektbüro mit uns in Kontakt treten. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch.

Das negative Islambild in den Medien und die inflationäre Nutzung von Begriffen wie Islamismus und Salafismus können Ängste und Verunsicherungen hervorbringen. Gerade, wenn das eigene Kind oder ein Jugendlicher in ihrem Arbeitsumfeld zum Islam konvertiert oder seine Religion praktiziert, können mit dieser Entwicklung viele Fragen auftreten.

Eltern, Lehrpersonen oder Akteure, die mit Jugendlichen in Kontakt stehen, können per Mail, Telefon oder im Projektbüro mit uns in Kontakt treten. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch.